Hartmut Ziebs - Bevölkerungsschutz
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Bevölkerungsschutz neu denken!

Leider ist festzustellen, dass kaum etwas so sicher auf dieser Welt ist. wie die nächste Katastrophe. Bislang haben sich nur die Sicherheitsbehörden und der Blaulichtbereich mit dem Thema Bevölkerungsschutz beschäftigt.

Das ist viel zu kurz gedacht.

Der Schutz unserer Bevölkerung ist ein Querschnittsthema. 
Die Corona-Pandemie und das Juli-Hochwasser 2021 haben gezeigt, dass man den Bevölkerungsschutz viel weiter fassen muss.

Abwehrende Maßnahmen sind wichtig und richtig. Aber eigentlich fängt Bevölkerungsschutz viel früher, nämlich mit der Vorbeugung an. Wenn die Warnung der Menschen durch Sirenen und Cell-Broadcasting beginnt, ist die eigentliche Katastrophe kaum noch abzuwenden. Dann geht es drum, so viele Menschenleben und Sachwerte wie nur irgend möglich zu retten und zu schützen.

Wir wissen, dass der Klimawandel nur langfristig zu beeinflussen ist. Unser Klima ist das Langzeitgedächtnis der Natur.
Also müssen wir uns besser auf Hochwasser, Trockenheit oder Stürme vorbereiten.

Hochwasser müssen dort beeinflusst werden, wo sie entstehen. Wasser braucht Platz und Zeit. Der Hochwasserschutz muss also durch sogenannte„Schwammstädte“, die Wasser aufnehmen können durch vielfältige Maßnahmen und an den Zuläufen der großen Flüsse betrieben werden.

Dürreperioden und Trockenheit können nur durch ein intelligentes Wassermanagement erträglicher werden.

Der Ausbau der Prävention im Bevölkerungsschutz erfordert, dass viele unterschiedliche Akteure vernetzt arbeiten. Mit Blick auf die aktuellen Schadensentwicklungen müssen wir schnell, aber auch nachhaltig handeln.
Der Schutz unserer kritischen Infrastruktur muss weiter ausgebaut werden. Durch Stromausfall oder den Netzausfall von Telefonen, dürfen wir nicht handlungsunfähig werden. Die abwehrenden Katastrophenschutzmaßnahmen müssen ebenfalls noch besser ausgebaut werden.
Unsere Blaulichtorganisationen können noch besser aufgestellt und unterstützt werden. Die Ausstattung der Organisationen ist zu optimieren. Ohne das Ehrenamt ist Katastrophenschutz nicht leistbar.

Wir müssen Verwaltungsstrukturen überprüfen und verbessern.
Katastrophen werden vor Ort, in den Städten und Landkreisen gelöst. Ein zentralistisches System wäre falsch.
Die Zusammenarbeit und die Koordination der Behörden müssen verbessert werden.

Ich werde mich für einen besseren Schutz unserer Bevölkerung, für einen besseren Schutz der Menschen einsetzen.

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